Stressecho-Kardiographie
Es handelt sich um eine Kombination eines Belastungs-EKGs und Herzultraschalls, die nicht-invasiv ist und relevante Engstellen in den Herzkranzgefäßen mit hoher Wahrscheinlichkeit feststellen kann, und zugleich die Pumpleistung des Herzmuskels mittels Ultraschalls darstellt.
Eine Funktionsstörung des Herzmuskels bzw. eine Verschlechterung einer vorhandenen Funktionsstörung unter Belastung weist auf eine Durchblutungsstörung hin.
Es können auch Funktionsstörungen der Klappen, z.B. Aortenklappenstenose (Aortenklappe Verengung) eingestuft werden. Die Belastung wird entweder durch Fahrradfahren oder medikamentös durchgeführt. Die Untersuchung dauert 20-30 Minuten.
Der Patient wartet danach einige Minuten und kann danach selbständig nach Hause gehen bzw. fahren.
Nach den heutigen Leitlinien wird die Stressechokardiographie als sinnvoller als das klassische Belastungs-EKG betrachtet, da sie eine höhere Aussagekraft und Genauigkeit besitzt.
Referenz für Patienten Information an der Deutsche Herzstiftung unter dem Link:
https://herzstiftung.de/herz-sprechstunde/alle-fragen/stressechokardiographie-herz